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Was macht einen Industriebetrieb zu einem attraktiven Arbeitgeber?

Die Industrie ist nach wie vor einer der stĂ€rksten Wirtschaftszweige in Deutschland. Das macht die Unternehmen der Branche zu einigen der wichtigsten Arbeitgeber. In den Fabrikhallen, der Verarbeitung sowie den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen in Industriebetrieben sind spezifische Qualifikationen gefragt. Im Kontext des FachkrĂ€ftemangels mĂŒssen Firmen allerdings immer stĂ€rker um ArbeitskrĂ€fte konkurrieren. Was einen Industriebetrieb zu einem attraktiven Arbeitgeber macht, beleuchtet dieser Artikel.

Employer Branding: ArbeitskrĂ€fte fĂŒr Industriebetriebe anziehen.

Laut dem Bundesministerium fĂŒr Wirtschaft und Energie beschĂ€ftigen aktuell etwa 100.000 Industriebetriebe rund sieben Millionen Mitarbeitende. Die Ergebnisse dieses enormen Einsatzes in der wirtschaftlichen Bilanz der Bundesrepublik: Die Industrie steht fĂŒr mehr als 20 Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung und sogar 85 Prozent der Warenexporte. Die Branche nimmt damit seit jeher einen wesentlichen Stellenwert in Wirtschaft und Gesellschaft ein. Um weiterhin die benötigten FachkrĂ€fte anzuziehen, bedarf es allerdings neuer Mittel. Die Konjunkturumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages aus dem FrĂŒhsommer 2021 zeigt den FachkrĂ€ftemangel als deutliches GeschĂ€ftsrisiko: 43 Prozent der befragten Unternehmen sind von EngpĂ€ssen bei FachkrĂ€ften geplagt. Arbeitssuchende befinden sich in zunehmendem Maße in der Situation, sich Job und Arbeitgeber aussuchen zu können. Industriebetriebe tun deshalb gut daran, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Employer Branding wird zur neuen Disziplin im Kreuzfeld zwischen Personal und Marketing.

 

Weiche Faktoren bei der Wahl des Arbeitsplatzes auf dem Vormarsch.

WĂ€hrend der „War for Talents“ tobt, Ă€ndern sich die Kriterien, die der FachkrĂ€fte-Nachwuchs zur Bewertung spannender ArbeitsplĂ€tze anlegt. Zu harten Faktoren wie der Bezahlung gesellen sich zunehmend weiche wie das Image des Arbeitgebers und die Arbeitsbedingungen. Denn auf einem Markt, auf dem sich Arbeitnehmende ihre Stelle weitgehend aussuchen können, kommt es vermehrt auf die Qualifikation des einstellenden Unternehmens an. RegelmĂ€ĂŸig untersuchen einschlĂ€gige Karriereforen die Beliebtheit von Arbeitgebern. Entsprechende Ranglisten liefern unter anderem arbeitgeber-ranking.de, kununu.com oder karrierebibel.de. Was macht Unternehmen zu beliebten ArbeitsplĂ€tzen? Laut arbeitgeber-ranking.de werden weiche Faktoren vor allem bei jĂŒngeren Arbeitnehmer:innen immer wichtiger. Sie legen Wert auf eine gute AtmosphĂ€re am Arbeitsplatz, eine konstruktive Unternehmenskultur und WertschĂ€tzung der Mitarbeitenden. Welche Schritte können Industrieunternehmen in diese Richtung unternehmen?

Was macht einen Industriebetrieb zu einem attraktiven Arbeitgeber?

In ihrer Studie „Employer Brand Research 2020“ zeigt der HR-Dienstleister Randstad eine interessante Entwicklung auf: Je jĂŒnger die Arbeitnehmer:innen, umso wichtiger sind Faktoren wie angenehme ArbeitsatmosphĂ€re und Work-Life-Balance. Attraktives Gehalt und Zusatzleistungen nehmen bei allen Altersgruppen den ersten Platz ein.

Jobsicherheit bedeutet den jĂŒngeren deutlich weniger als etwa Karriereperspektiven. Die technisch spezialisierte Personalberatung Techminds nennt darĂŒber hinaus betriebliche Gesundheitsförderung als AttraktivitĂ€tsfaktor der Zukunft. Vor allem Nachwuchstalente legen Wert darauf, dass ihre Arbeitgeber:innen einen gesunden Lebensstil nicht nur ermöglichen, sondern auch aktiv fördern. Dazu gehört die Bereitstellung vollwertiger Speisen – etwa in einer Kantine – und Snacks – zum Beispiel in Form von kostenlosem Obst. Außerdem kommt das Angebot von Sportkursen oder die Mitgliedschaft in Fitnesszentren gut an. Die gezielte PrĂ€vention von psychischen Belastungen mit Achtsamkeitstraining oder Meditationskursen sind weitere Beispiele fĂŒr Maßnahmen, die sowohl Unternehmen als auch Mitarbeitenden zugutekommen.

 

Hervorragende Arbeitsbedingungen sprechen sich herum.

Das Vorbeugen körperlicher SchĂ€den oder BeeintrĂ€chtigungen ist ein ebenso wichtiger Faktor beim Branding von Industriebetrieben als Arbeitgeber. Verarbeitende Betriebe setzen bei der Herstellung ihrer Produkte hĂ€ufig körperliche Arbeit ein. Intern sind die Themen Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz schon lange fĂŒr viele Unternehmen eine PrioritĂ€t. Doch ausgezeichnete physische Voraussetzungen fĂŒr gesunde Arbeit wirken auch nach außen und damit auf potenzielle neue Arbeitnehmer:innen.

Was macht einen Industriebetrieb zu einem attraktiven Arbeitgeber_bildAls Hersteller und Entwickler von Hebeliften trĂ€gt Hovmand regelmĂ€ĂŸig dazu bei, die körperliche Gesundheit BeschĂ€ftigter zu schonen. Beim tĂ€glichen Kontakt mit Kunden in Industriebetrieben machen wir uns mit den jeweiligen Arbeitsbedingungen vertraut. Gerade in der verarbeitenden Industrie sowie im Logistik- und Transportwesen sind Heben, Schieben und Bewegen schwerer Lasten hĂ€ufig an der Tagesordnung. Viele Arbeitnehmende rechnen in diesen Branchen geradezu mit belastender körperlicher Arbeit. Genauso ĂŒblich sind allerdings auch Krankheit, berufsbedingte SchĂ€den und die damit verbundenen Fehlzeiten und ProduktionsausfĂ€lle. Unternehmen, die fĂŒr Entlastungen sorgen, fallen positiv auf. Die gefragten Fach- und HilfskrĂ€fte in der Industrie akzeptieren gesundheitsbedenkliche Arbeitsbedingungen immer weniger – denn es gibt Alternativen. Bei Hovmand schaffen wir gemeinsam mit unseren Kund:innen in der Industrie Entlastungen, auf die die Belegschaft Wert legt. Hier geht es um die Vereinfachung körperlicher Arbeit: mĂŒheloses Heben und Bewegen, Drehen und Kippen ohne Verrenkungen der WirbelsĂ€ule. Auch die Entwicklung von Hebehilfen hat deutlich an Tempo zugenommen. Moderne Hebelifte lassen sich elektrisch bedienen, haben lange Laufzeiten, hohe Hublasten, sind wendig und flexibel einsetzbar. Sie können außerdem weit mehr als Heben. Die Entlastung beim Hantieren von schweren Lasten oder beim hĂ€ufigen Handling geringerer Gewichte ist eine der wichtigsten und einfachsten Maßnahmen im Zuge betrieblicher Gesundheitsförderung. Das mögen Arbeitnehmer:innen.

 

Employer Branding strategisch planen, zielstrebig umsetzen und gekonnt kommunizieren

Der Weg vom Wissen ĂŒber die Faktoren attraktiven Arbeitgebertums bis zur Wirkung kann weit sein. Eine strategische Planung der individuell geeigneten Maßnahmen allerdings unterstĂŒtzt die zielgerichtete Umsetzung. Das meinen die Experten vom Kompetenz Center Mitarbeiterbindung. Dabei ist es wichtig, sich als Arbeitgeber:in aus mehreren Perspektiven zu kennen und seine Zielgruppe stets im Blick zu behalten. Das Unternehmen als Arbeitgeber:in wird beim Employer Branding zur Marke. Die wesentlichen Adressaten fĂŒr die Werkzeuge eines attraktiven Arbeitgebers sind dabei die im Unternehmen BeschĂ€ftigten. Denn noch vor der Anziehung neuer qualifizierter Arbeitskraft von außen zielt Employer Branding darauf ab, gute Leute zu behalten. Deshalb gilt beim Thema attraktiver Arbeitsplatz das Motto „Walk the Talk“.

Schließlich ist die umfassende Kommunikation der Faktoren fĂŒr die AttraktivitĂ€t als Arbeitgeber:in ausschlaggebend. Denn wenn niemand außerhalb des Betriebes etwas ĂŒber die hervorragende Unternehmenskultur, die flexiblen Arbeitszeitmodelle, die tollen Aufstiegschancen und die gĂŒnstigen Arbeitsbedingungen weiß, verhallt deren Effekt fĂŒr das Recruiting dringend benötigter FachkrĂ€fte. Das Team im Betrieb wird damit zu enorm wichtigen Botschaftern fĂŒr die eigene Marke als Arbeitgeber:in. Was BeschĂ€ftigte in einem Unternehmen erleben, geben sie auch so an Bekannte, Nachbarn und Kolleginnen in der gleichen Branche weiter. Bei Hovmand stehen wir jederzeit zur VerfĂŒgung, um die schwergewichtigen Aufgaben in Ihrem Betrieb leichter zu machen und damit körperlich gesunde, attraktive ArbeitsplĂ€tze zu schaffen. Sprechen Sie uns an!

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